Vergangene Woche hatte ich bei einem experimentellen Selbstportrait einen Heidenspaß daran, geschriebene und ungeschriebene Maler-Vorschriften zu brechen, und zwar: das Malen von Berühmtheiten, die Verwendung zahlloser unnatürlicher Grüns für Hauttöne und last but not least die Verwendung großer Mengen von Schwarz. Böse Böse. 🙂
Nachdem ich bereits 2016 einen ersten Selbstversuch mit Spiegel gemacht hatte, wollte ich diesmal anders vorgehen – eine Kunstfigur (Borg Queen), ein Foto von mir in derselben Pose und geht schon, so war zumindest der Plan.
Das mit dem Foto von mir in derselben Pose hat überhaupt nicht funktioniert (man sollte gar nicht glauben wie schwierig sowas ist…) also mußte wieder ein Spiegel her, auf der zweiten Staffelei gleich daneben – soweit so gut.
Was mich besonders freut, ist, daß ich für die Figur nur eine Schicht benötigt habe, ausschließlich der Hintergrund hat wegen der Transparenzeffekte eine zweite Schicht erhalten.
Auch dank der großartigen seelischen Unterstützung unseres neuen Familienmitglieds Lenard, der es auf unnachahmliche Art schafft, sich so zwischen Sessel und Staffeleien zu flechten, daß jegliche Bewegung unmöglich wird, ohne ihn aufzuwecken 🙂
Widerstand ist zwecklos… das gilt nicht nur für die Borg sondern auch für Lenard…
Und für alle Nicht-Trekkies unter Euch zur Erklärung: Video (Link zu youtube)
Interessant. Man sieht sich selbst ganz anders. gut gemalt.
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Danke – und ja, Selbstbild und Fremdbild sind oft sehr unterschiedlich…
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Außerordentlich ausdrucksstark! Wow!
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Dankeschön 😊
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Einfach super genial!
Lg Tommy
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Danke Dir 🙂
Gibt’s im Original im September in der Sargfabrik zu sehen!
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